Dienstag, 24. September 2019
Samstag, 21. September 2019
Samstag, 14. September 2019
#564 - Das Kornhäuschen ruft - Ausstellung & Lesung mit Ina Bruchlos
In der Bar zum Krokodil
Ausstellung & Lesung mit Ina Bruchlos
Samstag, 21. September, um 17:00 Uhr
21. - 26. 9. 2019
Das Kornhäuschen freut sich auf die Lesung und Ausstellung der in Hamburg lebenden Künstlerin und Schriftstellerin Ina Bruchlos. In der Kunsthalle Hamburg gehört Ina Bruchlos mit zum Aufsichtspersonal. Als Künstlerin und Schriftstellerin zitiert sie Kunstwerke, die in der Kunsthalle ausgestellt werden, wie Bilder von Caspar David Friedrich, Ernst Ludwig Kirchner oder Christian Schad. 2010 fand eine Lesung ihrer Werke in der Hamburger Kunsthalle statt, 2002 erhielt sie den Förderpreis der Stadt Hamburg für Literatur. In der Mathilde Bar Ottensen in Hamburg ist sie regelmäßig zu Gast in der Hessen- und der FC St. Pauli-Lesung.
„Ich sagte: „Christian Schad wollte einmal meine Mutter malen.“ Manchmal fielen aus mir die Worte wie Erbsen. Ich dachte sofort, dass es falsch war, jetzt die Sache mit Schad und meiner Mutter ins Spiel zu bringen, zumal es keine Sache war, kein Ding. Der Schad hatte keine nähere Beziehung zu meiner Mutter, sie waren noch nicht einmal befreundet, und meine Mutter sowieso viel zu jung war für den damals schon sehr alten Schad und das einzig besondere die Tatsache war, dass der Schad eine Weile in Aschaffenburg gelebt hatte, dem Ort aus dem wir alle kamen - Kirchner, Schad, meine Familie und ich.
Die Bezeichnung des jeweiligen Arbeitsbereiches unterlag ebenfalls einer sehr alten Regelung, zumindest alt genug, um Schad zu bewachen und Dix zu sein, was eigentlich keinen Sinn ergab. Aber im Sockel hing auch schon länger kein Warhol mehr und auch die 60er waren nicht das, was sie behaupteten zu sein. Sie waren es irgendwann einmal und deshalb hießen die Aufsichten noch heute so, weil ihr Platz so hieß, egal, was da gerade hing.
Die Künstler bezeichneten unsere Positionen, und die Positionen bezeichneten uns. Manchmal waren wir Namen, manchmal ganze Epochen und so hatten wir zeitweise so schillernde Bezeichnungen wie Rubens oder Rembrandt und hießen an anderen Tagen einfach nur Fluxus oder 19. Jahrhundert.
Ich fragte Beckmann, welche Pause sie habe. Auch in Geschlechtsfragen waren wir durchaus inkonsequent. Sie hatte die erste. Dabei wusste ich, dass Rena die frühen Pausen nicht mochte, aber an ihrem Gesicht war nicht abzulesen, was sie davon hielt. Wir gingen ein Stück zusammen den Gang entlang, vorbei an Nolde und Barlach. Kirchner kam wie ich aus Franken. Ich sagte: Kirchner und ich, wir kommen vom gleichen Ort. Aber Rena war in Gedanken und blickte nur auf den Fußboden, der unter uns knarzte wie ein riesiger hölzerner Zopf.
(Ina Bruchlos, Textauszug „Christian Schad“ 2019)
Ina Bruchlos (*1966 Aschaffenburg) studierte Germanistik an der J.W.Goethe Universität Frankfurt am Main und Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, an der Academie van Beeldende Kunsten in Rotterdam und an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg, dem Publikumspreis beim Erscheinen des Hamburger Ziegels und dem Astroarliteraturpreis.
Kornhäuschen
Webergasse am Schloss
63739 Aschaffenburg
www.kornhaeuschen.de
Freitag, 6. September 2019
#563 - Der Dalberg ruft - Irmtraut Edelmann im EI
ziemlich speziell
Unter diesem Titel stellt die Galerie „EI“ ab 27. September eine ungewöhnliche Auswahl von Arbeiten der Aschaffenburger Künstlerin Irmtraut Edelmann aus.
Irmtraut Edelmann arbeitet ausschließlich mit Fotografie, die manchmal auch verfremdet oder in Collagen oder Installationen eingebunden wird. Mit ihren Fotografien bietet sie bunte Blick auf Details, auf unscheinbare Dinge am Wegesrand, die durch den Bildausschnitt eine ganz neue Interpretation möglich machen und vielleicht sogar erfordern. Dem Betrachter bleibt dabei ein großer Spielraum für eigene Phantasien.
Seit längerer Zeit experimentiert die Künstlerin mit Formaten und Trägermaterialien (Fotopapier, Leinwand, Acryl, Lkw-Plane, Alu-Dibond).
Irmtraut Edelmann, die Geographie und Publizistik studierte, hat mehrere Jahre in Portugal und Frankreich gelebt und viele Auslandsreisen unternommen. In Bordeaux war sie Mitglied der Künstlergruppe "JB de Montfaucon". Hier wurde sie bei Gruppen- und Einzelausstellungen, Performances und Installationen zum ersten Mal öffentlich.
Seit 2010 zurück in Deutschland zeigt sie ihre Arbeiten in einer Vielzahl von Einzelausstellungen in Deutschland, auch schon in Aschaffenburg (2015 bei Kunst im Quartier und in der Stadtbibliothek) und auch wieder in Frankreich. Sie war Mitglied im Kunstverein Neckar-Odenwald und im Kunstverein Heilbronn mit Teilnahme an Mitgliederausstellungen.
Seit Anfang des Jahres lebt und arbeitet sie in Aschaffenburg und ist Mitglied im Neuen Kunstverein (Kunstlanding).
In der Ausstellung „ziemlich speziell“ werden Serien von Fotointerpretationen auf Alu-Dibond und Fotocollagen gezeigt. Dazu gibt es Fotografien von Eigengeschöpfen der Künstlerin, wie den Klunies und der Watcher, die in vergangenen Arbeiten eine Rolle spielten. Es gibt die „Damen“, die auf Streichholzschachteln gedruckt im Schaufenster hängen. Es gibt sogar einen Wühltisch (Art of Wühling) wo man in „gut und günstig“- Beuteln verpackte kleine Kunstobjekte finden kann.
Das EI zeigt ab 27. September 2019 einen spannenden und ungewöhnlichen Ausschnitt aus den Arbeiten der vergangenen Jahre.
Dienstag, 13. August 2019
Freitag, 9. August 2019
#561 - off zero Micheal Grebner im Kornhäuschen
off zero
Micheal Grebner
9.08. - 15.09.2019
Eröffnung: Freitag, 9. August, 19 Uhr
Support: Ambiviolenz
Kornhäuschen freut sich Arbeiten des Künstlers Michael Grebner zu zeigen.
"Mit der Reduktion meiner Farbigkeit auf das absolute Minimum, fast reinen Schwarztönen gemischt aus dunklen Rot, Grün, und Blautönen, nähere ich mich dem für mich Wesentlichsten und Elementarsten an. Der so kanalisierte Prozess spielt mit dem subatomaren Urgrund der Malerei und folgt dabei einer immanenten nicht-sprachlichen Logik – die zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Raum und Fläche, zwischen Geometrie und Geste pendelt. Dabei entsteht ein Wechselspiel zwischen Form und Bedeutung, zwischen Ästhetik und inhaltlicher Aufladung das sich gerade in den jüngeren Arbeiten als entschlüsselbar zeigt.”
Donnerstag, 18. Juli 2019
Mittwoch, 17. Juli 2019
#579 - Artist/Don Quixote im Neuen Kunstverein Aschaffenburg e.V.
21. Juli - 15. September 2019
Eröffnung: Sa. 20. Juli um 18 Uhr
mit Ea Bertrams (D), Christine Biehler (D), Thomas Breuer (D), Sofia Greff (D), Karin Hoerler (D/F), Mohsen Hosseini (IR), Vollrad Kutscher (D), Amir Mobed (IR), Mehdi Naderi (IR), Ana Sladetic (CR). Konzept: Ahmad Rafi
Realisierung: Ahmad Rafi/Elsa Namy/ Desislava Tsoneva/Svetoslav Stoychev; Redaktionelle Arbeit: Sabine Wolfrum
Der Roman "Don Quijote" von Miguel de Cervantes gibt einer Reihe zeitgenössischer KünstlerInnen Anlass, sich selbst-reflexiv mit ihrer Rolle zu befassen, denn er eignet sich in seiner Komplexität hervorragend zum Diskurs über die Bedingungen gegenwärtiger Kunst. Die literarische Figur lässt zahlreiche Zuschreibungen und Interpretationen zu und so zeigen die internationalen KünstlerInnen als Parabeln und Selbstbildnisse zu verstehende Arbeiten und setzen künstlerische Interventionen unter Berücksichtigung der narrativen Folie von Cervantes.
Im Neuen Kunstvereins Aschaffenburg werden die beteiligten KünstlerInnen mit eigens für die räumliche Situation konzipierten Installationen, mit Videos, Filmen und Fotografien vertreten sein; auch in Performances beziehen sie den umgebenden Raum ein und interagieren in künstlerischen Dialogen, so dass schließlich die unterschiedlichen medialen Positionen miteinander ein interdisziplinäres Gebilde formen.
Geplant sind Kooperationen mit Instituto Cervantes, Frankfurt und NGO The Different Vision in Bulgarien; Weiterere Ausstellungsorte: Kunstverein Familie Montez, Frankfurt, Instituto Cervantes, Frankfurt und Das Haus des Architekten, Stara Zagora, Bulgarien
Freitag, 12. Juli 2019
#578 - Papier und Musik in der Galerie Metzger - Johannesberg
Michael Kalmbach und Seyko Itoh
Konversationshefte
Papier und Musik
vom 14.07.-04.08.2019
Michael Kalmbach beschäftigt sich mit verschiedenen Formen der Menschwerdung auf skulpturaler Ebene. Für die Ausstellung „Konversationshefte“ in der Galerie Metzger entstehen figurative Klangkörper, die in Zusammenarbeit mit Seyko Itoh Musik werden.
Papier und Musik – eine Seh- und Hörerfahrung …
Eröffnung am Sonntag, dem 14.07. um 11 Uhr, Aufführung einer Komposition von Seyko Itoh.
Öffnungszeiten:
Mittwoch 14.30 – 19.00 Uhr
Samstag 14.30 – 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 – 17.00 Uhr
GALERIE METZGER
Angelika Metzger
Hauptstr. 18
63867 Johannesberg
06021/460224
www.galerie-metzger.de
Montag, 8. Juli 2019
#577 - „Artist / Don Quixote“ im Neuen Kunstverein Aschaffenburg e.V.
Sehr geehrte Kunstinteressierte, liebe Freunde,
zwischen dem 20. Juli und dem 30. Oktober werden 22 internationale Künstler ihre interdisziplinäre Werke im Rahmen der Ausstellungsreihe „Artist / Don Quixote“ präsentieren. Das Ausstellungsprojekt thematisiert Don Quijote als eine Parabel der zeitgenössischen Künstler-Existenz im 21. Jahrhundert.
In diesem Großevent sind insgesamt vier Ausstellungen in drei Städte geplant. Die erste Ausstellung wird am 20. Juli im Neuen Kunstverein Aschaffenburg starten, am 20. September im Kunstverein Familie Montez, Frankfurt und am 26. September im Instituto Cervantes, Frankfurt werden die zweite und dritte Ausstellungen stattfinden. Die Ausstellungsreihe wird am 30. Oktober im Cultural NGO ‚House of the architect‘, Stara Zagora, Bulgarien ihren Ausklang finden.
Im Anhang finden Sie die Einladung der ersten Ausstellung im Neuen Kunstverein Aschaffenburg und ebenfalls das Programmheft zur Orientierung sämtlicher Ausstellungstermine. Darin sind alle Termine von Eröffnungen, Performances, Führungen und Konzerte der gesamten Ausstellungsreihe „Artist / Don Quixote“ vermerkt. Außerdem sind alle Akteure, Institutionen, Künstler und die Organisatoren, die das Ausstellungsprojekt getragen haben erwähnt.
Im Namen aller beteiligten Künstler freue ich mich auf Ihr Interesse und Ihre aktive Beteiligung an diesen aktuellen Diskurs.
„Artist / Don Quixote“
Ahmad Rafi
Ahmad Rafi
Alt Fechenheim 65
60386 Frankfurt am Main
#576 - Bettina Semmer im Kornhäuschen - The Downloadman
The Downloaded Man
Bettina Semmer
13.7. - 2.8.2019
Eröffnung zur Museumsnacht am Samstag, 13. Juli, 19-24 Uhr
Die Indie-Experimental-Rock Band Accattone spielt um 23 Uhr
Das Kornhäuschen freut sich, erneut Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Bettina Semmer zeigen zu können.
Bettina Semmer zählte in den 80er Jahren zum engen Kreis der Neuen Wilden um Martin Kippenberger, Albert Oehlen und Rosemarie Trockel. Arbeiten von ihr wurden im Städel Museum in Frankfurt in der Ausstellung "Die 80er - figurative Malerei in der BRD" gezeigt. Ihre wilden und konzeptuellen Bilder behandeln gesellschaftlich relevante Themen und untersuchen Fragen zur Malerei als Medium.
Das Kornhäuschen zeigt von Bettina Semmer die 2018 entstandene Serie „The Downloaded Man“. Die Künstlerin verarbeitet darin die Selbstinszenierung von Männern auf Dating-Portalen zu hybriden Porträts im Zeitgeist der Wisch-und-Wegbewegung.
Bettina Semmer studierte 2001-03 an der Humboldt-Universität Berlin, Germanistik und Philosophie, 1990-92 MA Fine Art, Goldsmiths' College, University of London, 1982-83 HfBK Hamburg, Klasse Immendorff, 1978-79 Kunstakademie Düsseldorf, Gaststudium bei Prof. Gerhard Richter, 1976-81 HfBK Hamburg; Polke, Walther, Filmklasse Neumann, 1973-76 Kunstakademie Münster, Lothar Baumgarten und an der Wilhelms-Universität, Germanistik, Soziologie und Publizistik. Die Mutter einer Tochter arbeitet als freie Künstlerin in Berlin, Lehraufträge in Hamburg und London, Ausstellungen im In- und Ausland. 2011 gründet sie den Projektraum SEMMER BERLIN.
Kornhäuschen
Webergasse am Schloss Johannisburg
63739 Aschaffenburg
info@kornhaeuschen.de
www.kornhaeuschen.de
Öffnungszeiten nach Vereinbarung
Samstag, 6. Juli 2019
#575 - Dieter Wolthoff und Toni Wombacher im Weißen Zimmer - Museumsnacht 2019
Ausstellung:
... dito ... Dieter Wolthoff und Toni Wombacher...
Die ganz unterschiedlich arbeitenden Künstler reagieren gegenseitig auf ihre Arbeiten. Sie ergänzen, führen fort, spiegeln, antworten, fragen, reduzieren ... Ein Dialog in Bildern 2D, 3D, bewegt.
... dito... und Gäste
Dieter Wolthoff und Toni Wombacher haben Aschaffenburger Künstler eingeladen, an diesem Kunstprojekt teilzunehmen. Die Gäste reagieren und interagieren mit den Arbeiten von dito: Eckhard Kuchenbecker / Klanginstallation, Jürgen Hafner / Malerei, Ralf Münz / Bildobjekte,
Konrad Franz / Holzarbeiten, Bob Maier / Collageobjekte, Johannes Vetter / Malerei.
Vernissage: Museumsnacht, 13. Juli 19 bis 1 Uhr umrahmt von Musik und Cocktailbar.
Finissage: Sonntag, 21. Juli 14 bis 17 Uhr
Eintritt frei Karlstr.12- 14 in Aschaffenburg
#574 - Der Dalberg ruft - The laughing Garbage Lady
"Performance....Sunset Schneider"......The laughing Garbage Lady
Museumsnacht, 13. Juli 2019, 19.30 Uhr
Abonnieren
Posts (Atom)
























