Dienstag, 5. November 2019

#573 -DER DALBERG RUFT - Bunte Bilder - Schwarzes Licht - Lukas Kraus im EI

Lucas Kraus Bunte Bilder – schwarzes Licht Freitag 08.11.2019    19.00 Uhr Hierzu laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.   Allgemeines: Öffnungszeiten EI: jeden Samstag 11.00 bis 13.00 Uhr   EI Dalbergstrasse 54 63739 Aschaffenburg

Samstag, 14. September 2019

#565 - Carlo Invernizzi im Neuen Kunstverein Aschaffenburg e. V.

Eröffnung: Samstag 28.9 2019 um 18: UHR Landingstr.16 - 63739 Aschaffenburg

#564 - Das Kornhäuschen ruft - Ausstellung & Lesung mit Ina Bruchlos

In der Bar zum Krokodil   Ausstellung & Lesung mit Ina Bruchlos Samstag, 21. September, um 17:00 Uhr  21. - 26. 9. 2019 Das Kornhäuschen freut sich auf die Lesung und Ausstellung der in Hamburg lebenden Künstlerin und Schriftstellerin Ina Bruchlos. In der Kunsthalle Hamburg gehört Ina Bruchlos mit zum Aufsichtspersonal. Als Künstlerin und Schriftstellerin zitiert sie Kunstwerke, die in der Kunsthalle ausgestellt werden, wie Bilder von Caspar David Friedrich, Ernst Ludwig Kirchner oder Christian Schad. 2010 fand eine Lesung ihrer Werke in der Hamburger Kunsthalle statt, 2002 erhielt sie den Förderpreis der Stadt Hamburg für Literatur. In der Mathilde Bar Ottensen in Hamburg ist sie regelmäßig zu Gast in der Hessen- und der FC St. Pauli-Lesung.    „Ich sagte: „Christian Schad wollte einmal meine Mutter malen.“ Manchmal fielen aus mir die Worte wie Erbsen. Ich dachte sofort, dass es falsch war, jetzt die Sache mit Schad und meiner Mutter ins Spiel zu bringen, zumal es keine Sache war, kein Ding. Der Schad hatte keine nähere Beziehung zu meiner Mutter, sie waren noch nicht einmal befreundet, und meine Mutter sowieso viel zu jung war für den damals schon sehr alten Schad und das einzig besondere die Tatsache war, dass der Schad eine Weile in Aschaffenburg gelebt hatte, dem Ort aus dem wir alle kamen - Kirchner, Schad, meine Familie und ich. Die Bezeichnung des jeweiligen Arbeitsbereiches unterlag ebenfalls einer sehr alten Regelung, zumindest alt genug, um Schad zu bewachen und Dix zu sein, was eigentlich keinen Sinn ergab. Aber im Sockel hing auch schon länger kein Warhol mehr und auch die 60er waren nicht das, was sie behaupteten zu sein. Sie waren es irgendwann einmal und deshalb hießen die Aufsichten noch heute so, weil ihr Platz so hieß, egal, was da gerade hing. Die Künstler bezeichneten unsere Positionen, und die Positionen bezeichneten uns. Manchmal waren wir Namen, manchmal ganze Epochen und so hatten wir zeitweise so schillernde Bezeichnungen wie Rubens oder Rembrandt und hießen an anderen Tagen einfach nur Fluxus oder 19. Jahrhundert. Ich fragte Beckmann, welche Pause sie habe. Auch in Geschlechtsfragen waren wir durchaus inkonsequent. Sie hatte die erste. Dabei wusste ich, dass Rena die frühen Pausen nicht mochte, aber an ihrem Gesicht war nicht abzulesen, was sie davon hielt. Wir gingen ein Stück zusammen den Gang entlang, vorbei an Nolde und Barlach. Kirchner kam wie ich aus Franken. Ich sagte: Kirchner und ich, wir kommen vom gleichen Ort. Aber Rena war in Gedanken und blickte nur auf den Fußboden, der unter uns knarzte wie ein riesiger hölzerner Zopf. (Ina Bruchlos, Textauszug „Christian Schad“ 2019)   Ina Bruchlos (*1966 Aschaffenburg) studierte Germanistik an der J.W.Goethe Universität Frankfurt am Main und Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, an der Academie van Beeldende Kunsten in Rotterdam und an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg, dem Publikumspreis beim Erscheinen des Hamburger Ziegels und dem Astroarliteraturpreis. Kornhäuschen Webergasse am Schloss 63739 Aschaffenburg www.kornhaeuschen.de  

Freitag, 6. September 2019

#563 - Der Dalberg ruft - Irmtraut Edelmann im EI

ziemlich speziell Unter diesem Titel stellt die Galerie „EI“ ab 27. September eine ungewöhnliche Auswahl von Arbeiten der Aschaffenburger Künstlerin Irmtraut Edelmann aus. Irmtraut Edelmann arbeitet ausschließlich mit Fotografie, die manchmal auch verfremdet oder in Collagen oder Installationen eingebunden wird. Mit ihren Fotografien bietet sie bunte Blick auf Details, auf unscheinbare Dinge am Wegesrand, die durch den Bildausschnitt eine ganz neue Interpretation möglich machen und vielleicht sogar erfordern. Dem Betrachter bleibt dabei ein großer Spielraum für eigene Phantasien. Seit längerer Zeit experimentiert die Künstlerin mit Formaten und Trägermaterialien (Fotopapier, Leinwand, Acryl, Lkw-Plane, Alu-Dibond). Irmtraut Edelmann, die Geographie und Publizistik studierte, hat mehrere Jahre in Portugal und Frankreich gelebt und viele Auslandsreisen unternommen. In Bordeaux war sie Mitglied der Künstlergruppe "JB de Montfaucon". Hier wurde sie bei Gruppen- und Einzelausstellungen, Performances und Installationen zum ersten Mal öffentlich. Seit 2010 zurück in Deutschland zeigt sie ihre Arbeiten in einer Vielzahl von Einzelausstellungen in Deutschland, auch schon in Aschaffenburg (2015 bei Kunst im Quartier und in der Stadtbibliothek) und auch wieder in Frankreich. Sie war Mitglied im Kunstverein Neckar-Odenwald und im Kunstverein Heilbronn mit Teilnahme an Mitgliederausstellungen. Seit Anfang des Jahres lebt und arbeitet sie in Aschaffenburg und ist Mitglied im Neuen Kunstverein (Kunstlanding). In der Ausstellung „ziemlich speziell“ werden Serien von Fotointerpretationen auf Alu-Dibond und Fotocollagen gezeigt. Dazu gibt es Fotografien von Eigengeschöpfen der Künstlerin, wie den Klunies und der Watcher, die in vergangenen Arbeiten eine Rolle spielten. Es gibt die „Damen“, die auf Streichholzschachteln gedruckt im Schaufenster hängen. Es gibt sogar einen Wühltisch (Art of Wühling) wo man in „gut und günstig“- Beuteln verpackte kleine Kunstobjekte finden kann. Das EI zeigt ab 27. September 2019 einen spannenden und ungewöhnlichen Ausschnitt aus den Arbeiten der vergangenen Jahre.

Freitag, 9. August 2019

#561 - off zero Micheal Grebner im Kornhäuschen

off zero Micheal Grebner 9.08. - 15.09.2019 Eröffnung: Freitag, 9. August, 19 Uhr Support: Ambiviolenz Kornhäuschen freut sich Arbeiten des Künstlers Michael Grebner zu zeigen.  "Mit der Reduktion meiner Farbigkeit auf das absolute Minimum, fast reinen Schwarztönen gemischt aus dunklen Rot, Grün, und Blautönen, nähere ich mich dem für mich Wesentlichsten und Elementarsten an. Der so kanalisierte Prozess spielt mit dem subatomaren Urgrund der Malerei und folgt dabei einer immanenten nicht-sprachlichen Logik – die zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Raum und Fläche, zwischen Geometrie und Geste pendelt. Dabei entsteht ein Wechselspiel zwischen Form und Bedeutung, zwischen Ästhetik und inhaltlicher Aufladung das sich gerade in den jüngeren Arbeiten als entschlüsselbar zeigt.”