Freitag, 19. Oktober 2018

#551 - Zweimal Bewegung in der Galerie Metzger - 21.10. bis 11.11.

Zweimal Bewegung – zwei Künstlerinnen – zwei unterschiedliche Herangehensweisen – drei künstlerische Ausdrucksformen Am Sonntag, dem 21.10. um 11 Uhr eröffnen wir die Ausstellung mit einer Performance von und mit Gila Stolzenfuß. NA SO WAS Eine Begegnung zwischen Malerei und Plastik – eine Begegnung zwischen Sue Paraskeva und Gila Stolzenfuß. Ausstellungsdauer 21.10. bis 11.11.

Dienstag, 25. September 2018

#547 - Kunst im Abtshof 2018

Moderne Kunst in alten Gemäuern Auch in diesem Jahr ist der Abtshof in Alzenau-Hörstein wieder Kulisse für moderne Kunstwerke aus Glas, Metall, Textil und Ton, für Fotografie und Malerei. Vom 19. bis zum 21. Oktober zeigen Künstler aus der Region und darüber hinaus ihre Werke in den charaktervollen Räumen des altehrwürdigen Gebäudes. Insgesamt zwölf Kreative stellen ihre Kunst aus und sind während der drei Tage persönlich vor Ort: Fr., 19.10.2017 Vernissage um 19.00 Uhr Sa., 20.10.2017 von 12:00 bis 20:00 Uhr So., 21.10.2017 von 11:00 bis 18:00 Uhr Bereits zum sechsten Mal organisiert die Künstlerin Kerstin Hohm die Ausstellung für Künstler und Kunstinteressierte. Jedes Jahr am dritten Wochenende im Oktober zeigen Kreative unterschiedlicher Disziplinen ihre Werke in den charaktervollen Räumen des historischen Gebäudes, eingebettet in die Weinberge am Rande des Spessarts. Dazu bietet das Barista-Duo Frederik Nagel und Michael Schwarz mit der „Kaffeebar Cafredy“ Kaffee, Kuchen und Getränke an. Während der Ausstellungszeit hat auch das Hofgut gegenüber zur Einkehr geöffnet. Herzliche Einladung! Kerstin Hohm und das Hofgut Wein & Wirtschaft

Donnerstag, 13. September 2018

#546 - Die Liebe zu Pferden im Kornhäuschen

Die Liebe zu Pferden Ina Bruchlos Lesung & Ausstellung Eröffnung: Samstag, 22. September um 17 Uhr 22.9. - 20.10.2018 Seit zehn Jahren zeigt die Künstlerin und Schriftstellerin Ina Bruchlos einmal jährlich neue Bilder im Kornhäuschen und liest aus ihren Kurzgeschichten. Wir freuen uns, sie auch in diesem Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Textauszug „Adi von der Müllhalde“, Ina Bruchlos, 2018: Der Supermarkt, der sich erst später ansiedelte nannte sich in-markt und das Modegeschäft Mode-Meyer, Namen, gemacht für Metropolen. Die Waldstraße hieß Waldstraße, weil sie in den Wald führte und die Alte Waldstraße hieß Alte Waldstraße, weil sie älter war und auch in den Wald führte, nur eben länger schon. Die Kirchstraße hieß Kirchstraße, weil sie neben der Kirche lag und die Hauptstraße, Hauptstraße, weil sich dort die Tankstelle, der Bäcker, der Metzger und die Praxis meines Vaters niedergelassen hatten. An dieser Straße konnte der Odenwälder überleben. Er konnte Brötchen essen und tanken. Er konnte krank sein oder den einzigen Bus abpassen, der ihn nach Darmstadt fuhr, wenn er meinem Vater misstraute. Aber das taten Kleinstädter eigentlich nicht. Das Vertrauen in ihren Arzt war unerschütterlich. Ich mochte die Straßennamen, die einfach nur beschrieben, was sie waren, anders als die Straßennamen, die sich die Namen von Philosophen liehen, um sozial benachteiligte Stadtteile zu benennen und sie damit noch mehr zu ächten, weil die Leute neben der Frage, warum sie benachteiligt wurden, auch nicht mehr verstanden, wo sie wohnten. Sie wussten nicht wo sie wohnten und konnten es auch nicht aussprechen. Von Descartes hatte noch keiner was gehört. Ina Bruchlos (*1966 Aschaffenburg) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte Germanistik an der J.W.Goethe Universität Frankfurt am Main und Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, an der Academie van Beeldende Kunsten Rotterdam und an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg, dem Publikumspreis beim Erscheinen des Hamburger Ziegels und dem Astroartliteraturpreis. Kornhäuschen Webergasse am Schloss 63739 Aschaffenburg

#545 - Drei Positionen - im Neuen Kunstverein Aschaffenburg e.V

Mittwoch, 29. August 2018

#544 - SPIELrauMOLL in der Alten Dorfkirche Hausen

Sehr geehrte Kunstinteressierte, liebe Freunde, Sie sind herzlich eingeladen die Eröffnung der Ausstellung SPIELRAUMOLL von Konrad Franz und Ahmad Rafi, in der Alten Dorfkirche in Hausen mit einer Performance von Sofia Greff und einer Komposition von Lopanski mit zu erleben. Die Ausstellung ist eine Kooperation von Vier Künstler + zwei, die am Samstag dem 15. September 2018 um 15:00 eröffnet wird und am 30. September mit einem Konzert von Monika Thiery und Eric Plandé einen musikalischen Ausklang findet. Die alte Dorfkirsche in Hausen, die seit 23 Jahren als Atelier von Konrad Franz dient, ist der Schauplatz von vielen Ausstellungen und Aktionen gewesen. Zum ersten Mal stehen die ausgewählten Skulpturen von Konrad Franz und die Gemälde aus dem „Leinwand Zyklus“ von dem in Frankfurt lebenden Maler Ahmad Rafi im Dialog. Wir freuen uns Sie auf der Eröffnung begrüßen zu dürfen. Ahmad Rafi, Konrad Franz, Sofia Greff, Lopanski Monika Thiery und Eric Plandé Alte Dorfkirche Hausen Hauptstraße 42 63840 Hausen

Mittwoch, 13. Juni 2018

#541 - Jürgen Kadow - TRANSIT - Kirchner - Kultur - Küche

"TRANSIT - Der Ort, an dem Du bist, ist nicht Dein Ursprung und Dein Ziel". Arbeiten von Juergen Kadow. In Zusammenarbeit mit 19. Aschaffenburger Kulturtage "Europa erleben". VERNISSAGE am 28. Juni 2018, 18 Uhr. Der Künstler ist anwesend. Öffnungszeiten: Kulturnacht, 29.6.: ab 18 Uhr bis ca. 1 Uhr, Bewirtung mit (europäischen) Tapas & Getränken; 1.7., 11–20 Uhr & 8.7., ab 11 Uhr, Finissage, ab 18 Uhr Galerie Kirchner – Kultur – Küche. Im Kirchnerhaus, Ludwigstraße 19, 2. Etage, 63739 Aschaffenburg http://www.aschaffenburger-kulturtage.de/transit/ https://www.facebook.com/events/161751151174950/

#540 - EuroFISCH 2 - Galerie fü Gegenständliche Gegenwartskunst

#539 - FruchtBar im Kornhäuschen

FruchtBAR Ausstellungsprojekt des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach und des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums Samstag, 16. Juni um 14 Uhr 16. & 17.06.2018 FruchtBAR ist das Ergebnis einer zweijährigen Auseinandersetzung der Klassen 6a und 6b mit dem Thema Obst. Unter der Leitung von StR Dörig erkundeten die Schülerinnen und Schüler konsequent nur ein Motiv, um daran die unterschiedlichsten Materialien und Techniken auszuprobieren. Manchmal steckt gerade in einer solchen Begrenzung die Chance, das Sehen zu schulen und eine gewisse Vertrautheit mit dem Objekt zu erlangen, die im schulisch schnellen Alltag zu oft verloren geht. In der fünften Jahrgangsstufe galt es deshalb zunächst die Form der Frucht zu begreifen. Die Schülerinnen und Schüler taten dies im wörtlichen Sinne von begreifen, indem sie mitgebrachte Steine und Scherben betasteten und Formübereinstimmungen zu Früchten suchten. Die geforderte Zwiesprache mit dem Stein, der individuellen Form und Größe, welche zu Beginn des Malprozesses noch belächelt wurde, erwies sich jedoch als sehr hilfreich und die Steinfrüchte nahmen sehr schnell Gestalt an. Auf der kreativen und auch sehr intuitiven Suche nach Entsprechungen, wurden die Ergebnisse immer exotischer, komplizierter und skulpturaler. Das Anbringen von Etiketten, welche die Herkunft oder Produktionsweise belegen, war dann nur eine logische Konsequenz in der Bemühung der Schülerinnen und Schüler die naturalistische Wirkung der Früchte noch zu steigern. Auf diese naturalistische Wiedergabe der Farbigkeit aufbauend änderte sich danach die Technik. Die Schülerinnen und Schüler sollten die gleiche naturalistische Wirkung von Farbe und Schatten mit Hilfe der Collagetechnik erzeugen. Die Abbildungen wurden dadurch die Verwendung von Zeitschriftenschnipsel bewusst abstrakter, verloren jedoch nichts an Ausdruck und Präzision, sie gewannen sogar zusätzlich noch an Komplexität durch Zeichen, Buchstaben und Sprache. In der sechsten Klasse wurde dann plastisch mit Pappmaché gearbeitet und die Dimensionen der Früchte wurde enorm vergrößert. Dabei entstanden Früchte und Fruchtscheiben, die in ihrer Farbigkeit und Materialität an die Popartwerke eines Claes Oldenburg erinnern, die allesamt auf eigens für jede Frucht angefertigten Pappsockeln präsentiert werden. Abschluss und Meisterschaft in Beherrschung von Form und Farbigkeit - sozusagen die Früchte von zwei Jahren intensiver Arbeit - bilden die Aquarelle. Eine Technik die ein erhebliches Maß an Komposition und Planung bedarf und keinerlei nachträgliche Korrekturen erlaubt. Was spielerisch und intuitiv wirkt, verdient mehr Aufmerksamkeit als eine Note oder eine Ausstellung im Schulhaus. Kornhäuschen, Webergasse am Schloss, 63739 Aschaffenburg https://www.kornhaeuschen.de/ausstellungen

Freitag, 8. Juni 2018

#538 - Xavier Toubes in der Galerie Metzger in Johannesberg

Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 10.06. um 11 Uhr Gedanken zur Ausstellung mit Nele van Wieringen, Leiterin Keramikmuseum Westerwald Ausstellungsdauer vom 10.06 bis 01.07.2018 Öffnungszeiten: Mittwoch 14.30 – 19.00 Uhr Samstag 14.30 – 18.00 Uhr Sonntag 11.00 – 17.00 Uhr und nach tel. Vereinbarung www.galerie-metzger.de Ein Hauch von Anarchie weht durch das Schaffen von Xavier Toubes. Der längst zum Weltbürger gewordene Galizier ist nicht der einzige renommierte Keramik-Künstler, dessen Werke so vielgestaltig sind, so ungebärdig in ständigem Fluss, dass sie immer wieder das Formlose streifen. Was er, als Ersteindruck, gerne mit „theatralisch“ umschreibt, vollzieht sich bei ihm jedoch vor einem philosophisch-politischen Hintergrund. Eine Serie amphorenhoher, tropfenförmiger Köpfe, an denen alle von Persönlichkeit kündenden Züge ins Anonyme verschliffen sind, ist überschrieben „Thinking Matters“. Ein doppeldeutiger Titel. „Aufs Denken kommt's an.“ Aber er kann auch bedeuten: „Materie, die denkt“. Tatsächlich verblüfft an Xavier Toubes' keramischen Kreationen eine eigensinnig, ja wie selbstständig agierende, ungebremst aufzüngelnde, brüsken Richtungswechseln zugetane Stofflichkeit, die sich allenfalls gnädig herablässt, für den Moment der Betrachtung kurz stillzuhalten. Der Eindruck des Werdens triumphiert über den des Gewordenen, in Permanenz. In tausend Formdetails und Glasurpartien verweigern sich die Stücke der Symmetrie, dito der Erwartung beim Umschreiten, dass die Rückseite gestalterisch brav der Vorderseite folgt. Weswegen man nie sicher sein kann, ob die Anklänge an Torso oder Figur, Vase oder Krug letztlich nicht doch täuschen. Es herrscht kein Mangel an sensorischen Reizen, doch sind die von einer Art, die sich nicht anbiedert, sondern in der Verführung verstört, erschreckt, schockt. Auszug aus dem Text von Dr. Roland Held, Darmstadt GALERIE METZGER Angelika Metzger Hauptstr. 18 63867 Johannesberg 06021/460224 www.galerie-metzger.de