Freitag, 6. September 2019

#563 - Der Dalberg ruft - Irmtraut Edelmann im EI

ziemlich speziell Unter diesem Titel stellt die Galerie „EI“ ab 27. September eine ungewöhnliche Auswahl von Arbeiten der Aschaffenburger Künstlerin Irmtraut Edelmann aus. Irmtraut Edelmann arbeitet ausschließlich mit Fotografie, die manchmal auch verfremdet oder in Collagen oder Installationen eingebunden wird. Mit ihren Fotografien bietet sie bunte Blick auf Details, auf unscheinbare Dinge am Wegesrand, die durch den Bildausschnitt eine ganz neue Interpretation möglich machen und vielleicht sogar erfordern. Dem Betrachter bleibt dabei ein großer Spielraum für eigene Phantasien. Seit längerer Zeit experimentiert die Künstlerin mit Formaten und Trägermaterialien (Fotopapier, Leinwand, Acryl, Lkw-Plane, Alu-Dibond). Irmtraut Edelmann, die Geographie und Publizistik studierte, hat mehrere Jahre in Portugal und Frankreich gelebt und viele Auslandsreisen unternommen. In Bordeaux war sie Mitglied der Künstlergruppe "JB de Montfaucon". Hier wurde sie bei Gruppen- und Einzelausstellungen, Performances und Installationen zum ersten Mal öffentlich. Seit 2010 zurück in Deutschland zeigt sie ihre Arbeiten in einer Vielzahl von Einzelausstellungen in Deutschland, auch schon in Aschaffenburg (2015 bei Kunst im Quartier und in der Stadtbibliothek) und auch wieder in Frankreich. Sie war Mitglied im Kunstverein Neckar-Odenwald und im Kunstverein Heilbronn mit Teilnahme an Mitgliederausstellungen. Seit Anfang des Jahres lebt und arbeitet sie in Aschaffenburg und ist Mitglied im Neuen Kunstverein (Kunstlanding). In der Ausstellung „ziemlich speziell“ werden Serien von Fotointerpretationen auf Alu-Dibond und Fotocollagen gezeigt. Dazu gibt es Fotografien von Eigengeschöpfen der Künstlerin, wie den Klunies und der Watcher, die in vergangenen Arbeiten eine Rolle spielten. Es gibt die „Damen“, die auf Streichholzschachteln gedruckt im Schaufenster hängen. Es gibt sogar einen Wühltisch (Art of Wühling) wo man in „gut und günstig“- Beuteln verpackte kleine Kunstobjekte finden kann. Das EI zeigt ab 27. September 2019 einen spannenden und ungewöhnlichen Ausschnitt aus den Arbeiten der vergangenen Jahre.

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