Donnerstag, 13. September 2018
#546 - Die Liebe zu Pferden im Kornhäuschen
Die Liebe zu Pferden
Ina Bruchlos
Lesung & Ausstellung
Eröffnung: Samstag, 22. September um 17 Uhr
22.9. - 20.10.2018
Seit zehn Jahren zeigt die Künstlerin und Schriftstellerin Ina Bruchlos einmal jährlich neue Bilder im Kornhäuschen und liest aus ihren Kurzgeschichten. Wir freuen uns, sie auch in diesem Jahr wieder begrüßen zu dürfen.
Textauszug „Adi von der Müllhalde“, Ina Bruchlos, 2018: Der Supermarkt, der sich erst später ansiedelte nannte sich in-markt und das Modegeschäft Mode-Meyer, Namen, gemacht für Metropolen. Die Waldstraße hieß Waldstraße, weil sie in den Wald führte und die Alte Waldstraße hieß Alte Waldstraße, weil sie älter war und auch in den Wald führte, nur eben länger schon. Die Kirchstraße hieß Kirchstraße, weil sie neben der Kirche lag und die Hauptstraße, Hauptstraße, weil sich dort die Tankstelle, der Bäcker, der Metzger und die Praxis meines Vaters niedergelassen hatten. An dieser Straße konnte der Odenwälder überleben. Er konnte Brötchen essen und tanken. Er konnte krank sein oder den einzigen Bus abpassen, der ihn nach Darmstadt fuhr, wenn er meinem Vater misstraute. Aber das taten Kleinstädter eigentlich nicht. Das Vertrauen in ihren Arzt war unerschütterlich. Ich mochte die Straßennamen, die einfach nur beschrieben, was sie waren, anders als die Straßennamen, die sich die Namen von Philosophen liehen, um sozial benachteiligte Stadtteile zu benennen und sie damit noch mehr zu ächten, weil die Leute neben der Frage, warum sie benachteiligt wurden, auch nicht mehr verstanden, wo sie wohnten. Sie wussten nicht wo sie wohnten und konnten es auch nicht aussprechen. Von Descartes hatte noch keiner was gehört.
Ina Bruchlos (*1966 Aschaffenburg) lebt und arbeitet in Hamburg. Sie studierte Germanistik an der J.W.Goethe Universität Frankfurt am Main und Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, an der Academie van Beeldende Kunsten Rotterdam und an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg, dem Publikumspreis beim Erscheinen des Hamburger Ziegels und dem Astroartliteraturpreis.
Kornhäuschen
Webergasse am Schloss
63739 Aschaffenburg
Mittwoch, 29. August 2018
#544 - SPIELrauMOLL in der Alten Dorfkirche Hausen
Sehr geehrte Kunstinteressierte, liebe Freunde,
Sie sind herzlich eingeladen die Eröffnung der Ausstellung SPIELRAUMOLL von Konrad Franz und Ahmad Rafi, in der Alten Dorfkirche in Hausen mit einer Performance von Sofia Greff und einer Komposition von Lopanski mit zu erleben.
Die Ausstellung ist eine Kooperation von Vier Künstler + zwei, die am Samstag dem 15. September 2018 um 15:00 eröffnet wird und am 30. September mit einem Konzert von Monika Thiery und Eric Plandé einen musikalischen Ausklang findet.
Die alte Dorfkirsche in Hausen, die seit 23 Jahren als Atelier von Konrad Franz dient, ist der Schauplatz von vielen Ausstellungen und Aktionen gewesen.
Zum ersten Mal stehen die ausgewählten Skulpturen von Konrad Franz und die Gemälde aus dem „Leinwand Zyklus“ von dem in Frankfurt lebenden Maler Ahmad Rafi im Dialog.
Wir freuen uns Sie auf der Eröffnung begrüßen zu dürfen.
Ahmad Rafi, Konrad Franz, Sofia Greff, Lopanski
Monika Thiery und Eric Plandé
Alte Dorfkirche Hausen
Hauptstraße 42
63840 Hausen
Dienstag, 17. Juli 2018
Freitag, 6. Juli 2018
Mittwoch, 13. Juni 2018
#541 - Jürgen Kadow - TRANSIT - Kirchner - Kultur - Küche
"TRANSIT - Der Ort, an dem Du bist, ist nicht Dein Ursprung und Dein Ziel".
Arbeiten von Juergen Kadow.
In Zusammenarbeit mit 19. Aschaffenburger Kulturtage "Europa erleben".
VERNISSAGE am 28. Juni 2018, 18 Uhr. Der Künstler ist anwesend.
Öffnungszeiten: Kulturnacht, 29.6.: ab 18 Uhr bis ca. 1 Uhr, Bewirtung mit (europäischen) Tapas & Getränken;
1.7., 11–20 Uhr & 8.7., ab 11 Uhr, Finissage, ab 18 Uhr
Galerie Kirchner – Kultur – Küche. Im Kirchnerhaus, Ludwigstraße 19, 2. Etage, 63739 Aschaffenburg
http://www.aschaffenburger-kulturtage.de/transit/
https://www.facebook.com/events/161751151174950/
#539 - FruchtBar im Kornhäuschen
FruchtBAR
Ausstellungsprojekt des Hanns-Seidel-Gymnasiums Hösbach und des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums
Samstag, 16. Juni um 14 Uhr
16. & 17.06.2018
FruchtBAR ist das Ergebnis einer zweijährigen Auseinandersetzung der Klassen 6a und 6b mit dem Thema Obst. Unter der Leitung von StR Dörig erkundeten die Schülerinnen und Schüler konsequent nur ein Motiv, um daran die unterschiedlichsten Materialien und Techniken auszuprobieren.
Manchmal steckt gerade in einer solchen Begrenzung die Chance, das Sehen zu schulen und eine gewisse Vertrautheit mit dem Objekt zu erlangen, die im schulisch schnellen Alltag zu oft verloren geht. In der fünften Jahrgangsstufe galt es deshalb zunächst die Form der Frucht zu begreifen. Die Schülerinnen und Schüler taten dies im wörtlichen Sinne von begreifen, indem sie mitgebrachte Steine und Scherben betasteten und Formübereinstimmungen zu Früchten suchten. Die geforderte Zwiesprache mit dem Stein, der individuellen Form und Größe, welche zu Beginn des Malprozesses noch belächelt wurde, erwies sich jedoch als sehr hilfreich und die Steinfrüchte nahmen sehr schnell Gestalt an. Auf der kreativen und auch sehr intuitiven Suche nach Entsprechungen, wurden die Ergebnisse immer exotischer, komplizierter und skulpturaler. Das Anbringen von Etiketten, welche die Herkunft oder Produktionsweise belegen, war dann nur eine logische Konsequenz in der Bemühung der Schülerinnen und Schüler die naturalistische Wirkung der Früchte noch zu steigern.
Auf diese naturalistische Wiedergabe der Farbigkeit aufbauend änderte sich danach die Technik. Die Schülerinnen und Schüler sollten die gleiche naturalistische Wirkung von Farbe und Schatten mit Hilfe der Collagetechnik erzeugen. Die Abbildungen wurden dadurch die Verwendung von Zeitschriftenschnipsel bewusst abstrakter, verloren jedoch nichts an Ausdruck und Präzision, sie gewannen sogar zusätzlich noch an Komplexität durch Zeichen, Buchstaben und Sprache.
In der sechsten Klasse wurde dann plastisch mit Pappmaché gearbeitet und die Dimensionen der Früchte wurde enorm vergrößert. Dabei entstanden Früchte und Fruchtscheiben, die in ihrer Farbigkeit und Materialität an die Popartwerke eines Claes Oldenburg erinnern, die allesamt auf eigens für jede Frucht angefertigten Pappsockeln präsentiert werden.
Abschluss und Meisterschaft in Beherrschung von Form und Farbigkeit - sozusagen die Früchte von zwei Jahren intensiver Arbeit - bilden die Aquarelle. Eine Technik die ein erhebliches Maß an Komposition und Planung bedarf und keinerlei nachträgliche Korrekturen erlaubt. Was spielerisch und intuitiv wirkt, verdient mehr Aufmerksamkeit als eine Note oder eine Ausstellung im Schulhaus.
Kornhäuschen, Webergasse am Schloss, 63739 Aschaffenburg
https://www.kornhaeuschen.de/ausstellungen
Labels:
Aschaffenburg,
Ausstellung,
FruchtBar,
Kornhaeuschen,
Kulturnacht 2018,
Vernissage
Freitag, 8. Juni 2018
#538 - Xavier Toubes in der Galerie Metzger in Johannesberg
Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 10.06. um 11 Uhr
Gedanken zur Ausstellung mit Nele van Wieringen, Leiterin Keramikmuseum Westerwald
Ausstellungsdauer vom 10.06 bis 01.07.2018
Öffnungszeiten: Mittwoch 14.30 – 19.00 Uhr
Samstag 14.30 – 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 – 17.00 Uhr
und nach tel. Vereinbarung
www.galerie-metzger.de
Ein Hauch von Anarchie weht durch das Schaffen von Xavier Toubes. Der längst zum Weltbürger gewordene Galizier ist nicht der einzige renommierte Keramik-Künstler, dessen Werke so vielgestaltig sind, so ungebärdig in ständigem Fluss, dass sie immer wieder das Formlose streifen. Was er, als Ersteindruck, gerne mit „theatralisch“ umschreibt, vollzieht sich bei ihm jedoch vor einem philosophisch-politischen Hintergrund.
Eine Serie amphorenhoher, tropfenförmiger Köpfe, an denen alle von Persönlichkeit kündenden Züge ins Anonyme verschliffen sind, ist überschrieben „Thinking Matters“. Ein doppeldeutiger Titel. „Aufs Denken kommt's an.“ Aber er kann auch bedeuten: „Materie, die denkt“. Tatsächlich verblüfft an Xavier Toubes' keramischen Kreationen eine eigensinnig, ja wie selbstständig agierende, ungebremst aufzüngelnde, brüsken Richtungswechseln zugetane Stofflichkeit, die sich allenfalls gnädig herablässt, für den Moment der Betrachtung kurz stillzuhalten. Der Eindruck des Werdens triumphiert über den des Gewordenen, in Permanenz. In tausend Formdetails und Glasurpartien verweigern sich die Stücke der Symmetrie, dito der Erwartung beim Umschreiten, dass die Rückseite gestalterisch brav der Vorderseite folgt. Weswegen man nie sicher sein kann, ob die Anklänge an Torso oder Figur, Vase oder Krug letztlich nicht doch täuschen. Es herrscht kein Mangel an sensorischen Reizen, doch sind die von einer Art, die sich nicht anbiedert, sondern in der Verführung verstört, erschreckt, schockt.
Auszug aus dem Text von Dr. Roland Held, Darmstadt
GALERIE METZGER
Angelika Metzger
Hauptstr. 18
63867 Johannesberg
06021/460224
www.galerie-metzger.de
Freitag, 1. Juni 2018
#537 - Helmut Hirte an der Haltestelle
Zurück
Archivieren
Verschieben
Löschen
Spam
Einladung 3.Juni, 14.00 Uhr Mainufer, Fahrplanwechsel an der Haltestelle am Mainufer
Yahoo
/
Posteingang
bob maier
An:
bob maier
31. Mai um 16:45
Liebe Freunde und Bekannte!
Wir laden herzlich ein zu unserer Veranstaltung
ÜBER GRENZEN HINWEG
Sonntag, 03. Juni um14.00h, Haltestelle am Mainufer, Perth Inch
mit Musik über Generationen und Grenzen hinweg, in Anlehnung an die von Helmut Hirte dort ausgestellten
Übermalungen entfremdeter Fotokopien von Plattencovern und Liedtexten
"Musik ist die schönste Sprache, die es gibt. Sie wird überall verstanden."
In einem Europa, das durch Grenzen definiert wird, ist es gerade heute wichtig, auf grenzenlos Verbindendes aufmerksam zu machen und es zu fördern. Was Menschen schon immer über Generationen beeinflusste, war und ist Musik. Nichts könnte Gemeinschaft mehr erlebbar machen als Musik, die den Gefühlen einer ganzen Generation Ausdruck verleiht... Vielfalt ist sowohl in der Musik als auch in unterschiedlichen Kulturen erfahrbar. Somit bietet Musik eine einmalige Chance, Menschen zu verbinden, Toleranz zu fördern und Neues zu erleben. Wer es erleben will, muss sich darauf einlassen.
Es kommen mehrere Musiker, die für uns spielen und uns zum Mitsingen einladen werden!
Wir würden uns freuen Euch zu sehen , sagt es gerne weiter und bringt Freunde und Bekannte mit!!
Herzliche Grüße
Helmut Hirte und Bob Maier
Kulturtage Aschaffenburg 2018 – EUROPA ERLEBEN
Helmut Hirte an der Haltestelle
Dienstag, 22. Mai 2018
Donnerstag, 26. April 2018
Freitag, 13. April 2018
#534 - 3 Zimmer Küche Bad - Wolfgang Müllerschön in Kunsthalle Jesuitenkirche
Wolfgang Müllerschön zählt zu den profiliertesten und ungewöhnlichsten Künstlern in der Kulturregion Frankfurt-Rhein-Main. Seine Installationen beschäftigen sich mit Ideen und Lebensentwürfen, die jeden angehen: Wie wollen wir leben – sind wir Knecht oder Herr unseres Daseins? Witz und Absurdität kommen dabei nicht zu kurz. Im Nachdenken über die ‚conditio humana‘ gefriert allerdings mitunter das Lachen.
Dienstag, 10. April 2018
Montag, 9. April 2018
Abonnieren
Posts (Atom)




















